Buch 
5 (1774) Die Grubenbaukunst / Franz Ludwig Cancrinus
Seite
13
JPEG-Download
 

der Grubendaukunst. iz

Mircelbohrer, der z Fus, und den Abbohrer, der4 Fus lang ist, diese drei Bohrer aber nent maneinch Gazbohrer. An Statt des Kolbcnbohrersbedient man sich sonst auch eines Bohrers, der vierpiramidalische Spizzen, und in der Mitte eine Ver-tiefung hat, und diesen nent man einen Bronen-bohrer. Man bohret mit diesen Werkzeugen , ver-mittelst des Fäustels, womit man auf den Bohrerschlagt, den man beständig um den achten Teil um-drehet, Löcher in das Gestein, das mit Schlägelund Eisen nicht bearbeitet werden kan, diese Löcherüberladet man mit Pulver, zündet solche an, undsprengt dadurch das Gestein. Es bekommen dieseLöcher verschiedene Nahmen, und es heist ein geradeunter sich gehendes Loch ein seigeres Loch, lob.XXIlil.kug.76.Ijr.b,ein geradem dieHöhegehendeSein crokkenes Loch, XXXMl. sz. K. l,ein schief in das Gestein gehendes ein flaches oderschwebendes Loch, lab, XXVtl, Zl. lir. g,ein söhlig gehendes ein Grasmeierloch, Isb. XXVIl.kU. 8a. lil. e, und ein Loch, das Wasser hat, einWasserloch.

§. 16.

Der eiserne Rrazzer, T'gb. Uk. I^ia. i6> ist solang, wie der Bohrer, und drei Achtel bis einenhalben Zoll dik, an dem einen Ende g aber mit einerkleinen Krükke versehen. Mit diesem Kräzzer ziehetman das klein gebohrte Gestein, das Bohrmehl

heist,