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Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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iv Anfangsgründe der Rechenkunst.

was grösser ist, als die grössere von zwoenungleichen Grössen, das ist auch grösser, alsdie kleinere.

was kleiner ist, als die kleinere von zwoenungleichen Grössen, das ist auch kleiner, alsdie grössere.

14 §.

Wir urtheilen in unzähligen Fällen im gemeinenLeben nach diesen Grundregeln, ob wir gleich ebennicht gewohnt sind, sie in der Allgemeinheit auszu-drücken, in welcher sie hieher gesetzet sind. Abereben hiedurch werden sie in der ganzen Mathematikbrauchbar. Es sind noch verschiedene dergleichen all-gemeine Grundsätze übrig, die besonders angemerktzu werden verdienen, und diese werden nach einandervorkommen, so wie die verschiedenen Methoden wer-den erklärt werden, wie man aus gegebenen Grössenandre sinden kann, die man in der Rechenkunst zuerstauf die Zahlen anwendet. Es sollen deßwegen nun-mehr» zuförderst dieZeichen beschrieben werden, wel-che man statt der gewöhnlichen Worte gebraucht, dieZahlen dadurch auszudrücken. Diese Zeichen wer-den Ziffern genannt. Man setzt sie alle aus zehneinfachen Ziffern zusammen, deren Bedeutung einemJeden von Jugend auf bekanntwird, der es lernt,wie man die ausgesprochenen Worte in Schriften be-zeichnet. Es sind folgende:

r. 2. z. 4. 5. 6. 7. 8 - 9- 0.

Das Zeichen 0 ist eigentlich das Zeichen einer lee-ren Stelle, die vermöge des Gesißes, nach welchemman eine Ziffer zusammensetzt, keine von den übri-gen einfachen Ziffern einnehmen kann.

-5 §-