22 Anfangsgründe der Rechenkunst.
man 7Z, womit man eben so bis zu Ende um-geht.
Bey einer noch grossem Menge gegebener Zah-len kann es seyn, das; die einzelnen Summen jederClasse über hundert, ja noch weiter hinaus gehen,da sie dann für sich allein schon aus dreyen ja nochmehrere» Ziffern bestehen würden. Weil es hierwürkllch schon beschwerlich wird, so grosse Summenin Gedanken zusammen zu zählen, und man sich leichtdabey versehen kann: so ist es fast am besten, dasExempel zu theilen, und etwa zehn und zehn von dengeriebenen Ziffern besonders zu sumnnren; da sichdenn zulehk aus diesen besondern Summen bequemerdie Hauptsumme finden läßt. Will man inzwischenbey der vorigen Art bleiben: so ist noch allemahl dieRegel zu beobachten, daß man unter jeder Columnenur die niedrigste Ziffer ihrer Summe niederschreibt,und die übrigen sogleich zur folgenden Classe rechnet,wie im nachstehenden Exempel. Hier giebt die ersteColumne die Summe 142, also schreibt man 2 nie-der, und behält 14 in luente. Die zweyte Columnegiebt die Summe 1 z 2. Hiezu rechnetman die in meine gebliebenen 14, so er-hält man 146, wovon man 6 nieder-schreibt, und abcrmahl 14 in menle be-hält. Die dritte Columne giebt 117,welches mit den in mente gebliebenen 14zusammen , g l ausmacht. Also schreibtman 1 nieder, und behält i g in Gedan-ke». Wenn man so durch alle Classenfortgehet: so ergicbt sich auf einmahldie ganze gesuchte Summe,
Z,
9997899499979799899 99999479<>999994999-999994799-99999-4299
4729
999
9999
162.