i22 Anfangsgründe der Rechenkunst.
che von gleicher Benennung. Deßwegen summirtman nur ihre Zähler, und behält den gemeinschaftli-chen Nenner in der Summe dadurch bey, daß manso viel Decimal-Steilen rechter Hand abschneidet,als der gemeinschaftliche Nenner Nullen hat (122 §).Man siehet leicht, daß es zum würklichen summirennicht erfordert werde, die Nullen den Zahlen, wie^ und 0 beyzufügen. Deßwegen können sie alle-mahl, wie in» zweyten Exempel wegbleiben.
iZZ §.
Zwo Zahlen sind noch von der Art, wie imvorigen h., und es wird verlangt, die kleinerevon der grösser» zu suhrrahiren.
Aufl. Man schreibe die Zahlen wie vorhin un-tereinander, und subtrahire nach den Regeln des27 §- Im Rest sehe man bey der Ziffer das Zci-chen der Einer, welche in der Coiunme der Einerder gegebenen Zahlen zu stehen kommt.
Exempel.
782,37408 5 Z 4 , 7 Z 72 °oo
5 ^> 7?2 239,430728 z.
Rest 263,64228 Rest 29z,32647,7.
Beweis. Die Regeln beruhen auf eben denGründen, wie im vorigen §. bey der Addition, wennman hicmit den 122 §. vergleichet. Wenn die Zahl,welche man subtrahire» soll, mehr Decimal-Grellenenthält, als die andere: so fällt es gleich in die Au-gen, wie die Regeln des Borgens hier angewandtwerden müssen, wenn man durch Beyfügung derNullen die Anzahl der Decimal-Stellen gleich macht.Eben deswegen sind hier die Nullen im zweyten
Exempel