186 Anfangsgründe der Rechenkunst.
In Frankreich ist beym Golde und Silber eben»falls ein so genanntes Markgewicht von 8 Unzenüblich: die Unze davon wird bis auf Scrupll wiedas Apothekergewicht eingetheilt, nemlich in 8 Orosoder Drscbme;, und i 6ro« in Z Denier« oeer 8cru-zrlcr. Dagegen wird l Denier oder 8cruj)el nicht insc> Gran, wie beym Apothekergewicht, sondern 24Orainz getheilt; also wiegt die Pariser Unze 576Orain«, und die Pariser Mark wiegt 4608 6rgin«.Das Pariser Apothekergewicht ist sonst mit dem Vor»tigen Silbergewicht einerley, nur wird beym mcdici»Nischen Gebrauch die Unze in 480 Gran getheilt.Die deutsche Apotheker-Unze ist fast qrade so schwer,sie die Vcnetianische Unze: r Loth Cöllnisch wiegt»Z5 Gran «1 deutschen Apothekergewicht.
SOO H.
H.v.Clauebergsdem.Rechenk. r 102. noz.S.)giebt das Cöllnische Pfund eben so schwer als dasLeipziger Pfund an: nach H. Brust aber ist dasLeipziger Pfund 12 Aß Holl. Trovgewicht leichter,als das Cöllnische Pfund; das Leipziger Pfund wiegt9716 Aß, das Mllnische Pfund aber 9728 Aß.H. Reinthaler in Leipzig hat mich davon versichert,daß Brust recht habe. Die nachstehende Verglei-chungsrafel giebt die darin aufgeführten Gewichtenach von Clausberg in Granen des LeipzigerPsun-deö, und nach Brust in Assen des HolländischenTroygewichteS an.
Tafel