!5>0 Anfangsgründe der Rechenkunst.
Umgekehrt, wenn ein Centner Waare rz6 Rthl.kostet, und man frägt, wieviel man von eben derWaare für ioo lNchI. erhalten wird: so hat man:iz6:ioo—no;-r^°K-- Pf.
203 §.
Bey zinsbarer Verleihung der Capitalien sinddie von ungleichen Capitalien in gleicher Zeit zu zah.lenden Zinsen den Capitalien, bey einerley Capitalüber, und ungleicher Zeit, dieser Zeit proportional.
Wenn also jährlich 5 von 100 bezahlt wird, undman frägt, wie viel Zinsen von 141g Rthl. jähr lichzu zahlen sind? so har man r oo Rthl: 1418 Rthl.--
« Rthl: — Rthl. Und wenn von 1002
100
Rthl. die jährlich 50 R. Zins tragen, nach 7 Jahr5 Monath die rrstirendeü Zinsen zu bezahlen sind: soergicbt sich der Belauf durch die Proportion.
1 Jahr: 7 ^ Jahr —50 Rthl: 50 x 7^ Thl.-2Z 70 4 Thl.
Dies ist der Grund der ganzen so genannten Zins-Rechnung, davon man bey den praktischen Schrift-stellern eine Meng« von Exempeln zur Erläuterungund Uebung nachschlagen kann.
Will man nicht die Zinsen allein, sondern dieSumme von Capital und Zins haben; so läßt sichdas erste Exempel so setzen:
roo Rthl: 105 1418: rthl.
100 -
Beym zweyten Exempel muß man zuförderst berech-ricn, daß iz^'r Thl. aus ,02 Thl. in 7^ Jahrwerden, Hierauf kann man ansetzen
r vc> Thl;