Band 
Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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,96 Anfangsgrunde der Rechenkunst.

tige Proportion bringen wird. Dos angeführteExempel würde man so ansehen müssen:

z Monath : y Monath — iro Sold: H x 12c»Sold. Wer ohne Theorie ein Exempel der RegelDekri nach gemeiner Art anzusehen gelernt hat, wirdes hier leichter versehen können. Wollte man ebendasselbe Exempel so ansehen:

9 Mon. geben rro Sold. wie viel, z Mon.?so erhellet, daß eine dreymahl kleinere Anzahl würdegefunden werden, da sie doch dreymahl grösser seynmuß. Bey der gemeinen Art des Ansatzes bedarfman der neuen Regel: daß die Lragzahl nichtdie dritte, sondern die erste im Ansatz seyn,und dagegen die erste Zahl in die dritte Stellegesetzt werden müsse.

Der Ansah des vorigen Exempels würde also die«see seyn:

Wie viel z Mon.? wenn 120 Soldaten 9 Mo»nach geben: und man kann sich die Sache so vorfiel,len, daß die Glieder zwar eben so, wie sonst nachder Reihe, aber von der Rechten gegen die Linke zuin umgekehrter Ordnung, geschrieben werden müs-sen. Dann bleibt die RechnungS -Regel selbst un.geändert: man muß das Produkt der beyden letztenZahlen durch die erste dividiren. Dies hat man dieverkehrte Regel Detri genannt, und sie von derordentlichen Regel Derri unterschieden. An sichwäre es nicht nöthig gewesen, diesen Unterschied zumachen, denn es ist einerley Regel auf die gegebe-nen Zahlen so angewandt, wie es der Beschaffenheitder Dinge gemäß ist, welche der kennen muß, derdie Rechenkunst anwenden will. Inzwischen ist esfür solche Anfänger dienlich, welche nur wenig Theo-