Der VUI. Abschnitt. Z7Z
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I rz8 §-
Alle Verwirrung ober wird bey dieser Sache leichtvermieden, wenn man folgendes merket. Es istnicht ungewöhnlich zu sagen, daß der Exponent einesVerhältnisses die Grösse dieses Verhältnisses
ausdrückt, und wenn man die Sache genau ansichct:sti ist die Redensart zweydeutig. Sie kann einmahlso viel heissen: der Exponent m drückr die Grös-se des einen Gliedes -K dieses Verhältnisses, ge-nau das andres aus, und dies hat seine völligeMichligkeir (, zz §.). Eben die Redensart könntejauch wohl so erklärt werden: der Exponent nrdrückt die Grösse des Verhältnisses ^: -4 ge-gen ein andres Verhältniß aus, dessen Grösseman als bekannt ansiehcr, und in diesem Ver-stände genommen ist der Sah keinesweges allgemeinrichtig. Wenn man frägt: wie groß ist eine einzel-ne Grösse k gegen eine andre ? so ist dies ganz et-was anders, als wenn man so frägt: wie groß istdas Verhältniß 6: /V gegen ein andres bekanntesVerhältniß? Die Vergleichung der Exponenten derVerhältnisse, als einzelner Grössen, mit einanderist also ganz etwas andres, als die Vergleichung derjVerhälmisse untereinander selbst, wie solches dieweitere Ausführung dieser Lehre mit mehrern erge-ben wird.
2Z9 §.
Die im izi §. als ein Exempel gebrauchte Frage:wie viele Groschen gehen auf einen Thaler ? liesse sichauch so beantworten: Gulden machen einen Tha-
ler, ein Gulden giebt 2 Mark, und ein Mark giebt8 Groschen. So unnöthig ein solcher Umweg in ei-nem so bekannten Exempel scheinen möchte; so noth-Aa z wendig