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Der erste Theil. Die Rechenkunst und Geometrie.
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z 90 DevGeomekrie erster Theilt

Anwendung der Rechenkunst,

«ruf die ebene Geometrie.

Der X. Abschnitt.

Von der .Msmessung grader Linien undWinkel.

259 §.

HAch allen Messungen nimmt man eine gewisseGrosse, die mit demjenigen,' was man messenwill, von einerley Are ist, als bekannt an. DieseGrösse heißt das Maaß, und sie ist nichts anders,als die'Einheit, womit man die auszumessettde Grös-se vergleicht, um das Verhältniß einer solchen Grös-se gegen diese Einheit durch eine Zahl auszudrucken.Ein jedes'Maaß ist an sieh willkührlich : inzwischenHat man nun allenthalben eingeführte bestimmteMaaße, und das Maaß ist bey jeder Messung einegegebene Grösse.

' 26s §.

Bey Ausmessung gradcr Linien muß also eine be-stimmte Lange für das Maaß angenommen werden,und es ist fast durchgängig eingeführt, ohngcfähr dieLänge des Fußes eines erwachsenen Menschen dafüranzunehmen, daher man auch dieses Maaß einenLust nennet.' Eine Länge von zehn Füßen heißt eineRmhs, der zehnte Theil des Fußes ein Zoll, derzehnte Theil eines Zolls eine Linie, und der zehnteTheil einer Linie ein Gcrupel. Diese Eintheilungaber ist »ur bey den Geometcm gewöhnlich , und dies