Dir Hauptrichtung dieses ungewöhnlich großen Brrgfalls,der seit der Verschüttung des Fleckens Plurs im I. I 6 IZ.nebst 2500. Menschen, die denselben bewohnten, an zerstö-renden Folgen seines gleichen nicht hatte — geht von derobersten Höhe, auf der Gnippe, südwestwärts in einerSenkung von 45. Graden gegen die Horizvntallinie deSThals, zwischen Gold au und Lauwerz quer durchs ganzeThal bis an den Twäriberg, einen Theil der Rigi , hinüber,und verbreitet sich zugleich in zwo Scitenausströmmungen,wovon die eine das Dorf Gvldau mit Felsentrümmern, dirandre das Dorf Lauwerz größern Theils mit schlammigterErde bedeckte. Nach der Vermuthung einiger Beobachter,die sich auf die Bergspitze begaben, nahm der Sturz nichtdurch Ueberwerfung des obersten Bergtheils seinen Anfang.Untermmkrcnde Wasser verwandelten die Mergelerde, die sichzwischen den Geschieben der Nagelflue befand, allmählich inSchlamm, und bahnten seit langem den Weg, den dieserverwüstende, alle Vorbegriffe übersteigende Steinstrom neh-men sollte. Daher der ungeheure Schlamm, der sich inden Lauwerzersee ergoß, das anfängliche Zusammensinkenund Herabrutschen der mit Wäldern und Alpen bekleidetenOberfläche, die verworrenen Bewegungen derselben unmit-telbar vor dem Herabsturz des Gnippens selbst. Daß diese
Reisenden sich in ein Buch einschreiben. Im Gasthof zumAdler in Brunnen liegt wirklich ein solche? Buch, wowahrscheinlich die Namen dieser Vermißten zu erfahren
waren.