und ihren Abänderungen. §. IF. r 2 z
bare Falten, Runzeln oder Scheidewände darin ent-standen seyen. 5 ') Als Anfänge der Schraubengängesieht er sie deßwegen nicht an, weil sie nie in den völ-lig jugendlichen Theilen vorkommen, weil man beson-ders in der Balsamine nachweisen könne, wie sie bloßin der Nähe der Wurzel sich zeigen, wo ein festes Zell-gewebe ist, dagegen in dem obern Theil des Stammesgewöhnliche Schraubengänge vorkommen. Durchdiese Gründe bewögen, hatTreviranus neuerlichseine ganze Theorie aufgegeben, und glaubt nun, daßtvurmförmige Körper bleiben, was sie sind und sichniemals'in spiralförmige Gefäße verwandeln. -)
Ich halte dafür, daß man nicht nöthig hat, so-bald jene Meinung aufzugeben. Fcenlied hak Linkdarin Recht, daß nicht überall und bcn siden. Ursprungder Schraubengänge diese wurmförmige Körper er-scheinen. Ich habe sie selbst aus den Kotyledonen derGurken (Taf. V. Fig. 25.) und aus den Knollen desIl,Liiunoutns kienrla (Taf. V,. Fig. 2z.) in der ge-wöhnlichen Gestalt dargestellt. Aber im keimendenWaizenkorn Taf. X. F,g. 52.) ist doch ein Beyspiel,daß, wo Wülste aus gedrängtem Zellgewebe sich bilden,die ersten Anfänge der Schraubengänge jene Gestaltannehmen; daher, wie gesagt, vorzüglich in den Kno-ten oder Knollen, wo neue Schraubengänge entstehen,die wurmförmige« Körper sehr gewöhnlich sind. Auch
51) Grundl. 59. 60.
52) Nachtr. iz. 14.5?) Beytr. rr.