,28 Vl'erk.Kap. Von den Schraubengangen
hohl waren; dazu kommt nun, daß er, auf ähnlicheArt, wie Malpighi eine innere Wand annimmt,die im trockenen Zustande runzlig erscheinen soll, ohnejedoch von Schlauchen und blasenförmiger Anfüllungzu sprechen. ") Ja, sogar in dem Mützchcn derMooskapsel will er Spiralgefäße gesunden haben, wosie gewiß nie vorkommen. An einem andern Ortezeichnet er sie aus der Zeitlose offenbar als Stäbchenmit Draht umwunden: besser aus dem Griffel de6Kürbisses. ^)
Ganz vorzüglich wahr und richtig ist die Schil-derung , die Comparelti von den Schraurengän-gen macht. Er untersuchte sie haupt'ächlich in kraut-artigen Pflanzen, wo er sie sehr fein fand; erweistvon keiner innern Wand, sondern sieht ganz richtig,daß sie durch ihre Windungen selbst diese Wand bil-den. Daher nimmt er eine Gemeinschaft zwischendiesen Kanälen und den umgebenden Röhren an,die sich auch gar nicht läugnen läßt. Nur d,e Quecrsfäden, denen er dies Geschäft zuschreibt, möchtenwohl nicht überall vorhanden, noch nöthig seym
Nach Comparelti habe auch ich und mir mirfast alle meine Nachfolger (selbst Frenzei^)) -je
Wand
LL) kuvürm. bi»r. v»r. mu»c. k>onä. r. i. tLl>,2. k. g.
66) Saniml. zerstr. Abhandl. Las- IV. Fig. 6.
6?) Das. Th. II. Taf. I- Fig. 3.
kz- d>. c. p. Xxv. ».
69) Physiologische Bevb, über den Umlauf de- Safte-,
S. !§8.