und ihren Abänderungen. §. 24. rzr
aber, er hat sie gut unterschieden, so ist die gedrängteLage der Löcher kein Einwurf, da die Kleinheit derTheile dies nicht anders gestattet. Daß die Punkteoder Löcher bisweilen einen Schatten werfen, ist Folgeeines optischen Gesetzes, was mich gar nicht befrem-det. Die Rauhigkeiten habe ich auch öfter gesehen,ohne daraus etwas anders zu schließen, als was Tre-viranus selbst gegen Bernhardi's Idee von denTreppengängen einwendet. Für eben so irrig hal-te ich seine Ansicht von den schiefen Queerstrichen) wel-che man häufig auf den großen getüpfelten Gefäßen be-merkt, und die er für Beweise hält, daß die letzter»ihren Ursprung aus Holzfasern nehmen, welche, mit denEnden schräg aneinander gesetzt, durch Ausdehnungdie Natur einer häutigen Röhre angenommen haben.'")Seine Abbildungen dieser schrägen Quecrbänder (beson-ders seine 17le Figur) sind mehr idealisch. Ich glau-be (Taf. IX. Fig. 45.) eine ganz wahre gegeben undmich oben schon hinlänglich über diesen Gegenstand er-klärt zu haben. Noch erwähnt Treviranus be-sonders großer Oeffnungen an den Seiten der punktir«ten Gefäße, welche den Rindenstrahlen in der Roßka-stanie zugekehrt sind. Sie seyen oval, mit ebenemBande und stehen meistens in bestimmten Entfernun-gen von einander. Daraus schließt er denn, daß sienicht durch zufällige Zerreißungen entstanden, sondernursprünglich gebildete Löcher seyen.'') Weder ich, noch
29) Dom inwend. Bau, 51.
ZO) Beylk. zur Pflanzen, Phys, 72.
Zi) Vrm inirend. Bau, 61.62.