i66 Viert. Kap. Von denSchraubengattgen
nur sehr schwach und unvollkommen in die Schrauben-gänge ziehe. Endlich fand er, daß noch eher alsdie achten Schraubengänge uni das Mark, die Lrep-pengänge und andere Abänderungen der erster« diefarbige Flüssigkeit aufnehmen. Höchst wichtig istseine Beobachtung, die der Donnet'schcn wider-spricht, und mit der meinigcn übereinstimmt, daß ge-sunde Wurzeln nie farbige Flüssigkeiten einsaugen, son-dern immer nur im verletzten und kranken Zustand.
Das Resultat aus allen diesen Versuchen istdasselbe, was ich schon vor zehn Jahren, als ich dieJnjectionen noch nicht zu machen verstand, darauszog: die farbige Flüssigkeit zieht sich bald bloß in dieZwischenraume der Spiralfasern, ohne den Kanal zufärben, bald dringt sie auch in diesen; bald sind da-von eher die Trepvcn- und punktirten Gänge, als dieachten Schraubengänge, bald endlich das Zellgewebe,zugleich mit den Schraubengängcn, oder, wenn manKnight's Versuchen trauen darf, auch ohne diesel-ben gefärbt. Also können wir, wie Knight rich-tig bemerkt, auS diesen Versuchen keinen sichernSchluß auf das Aufsteigen des Safts im natürlichenZustande machen.
56) Das. S. 70.
57) Nachtr. S. 19.
58) Grundl. S. 7-.