Siebentes Kapitel.
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konnten, mußten schon früh die Aufmerksamkeit erre-gen. So hatte schon Peter Borelli in dem Anthe-ren-Cylinder der Centaureen die eigenthümliche Reiz-barkeit bemerkt, daß die der berührten entgegenge-setzte Seite sich zusammen ziehe. Und Sed. Vail-lant hatte die lebhafte Bewegung der Staubfädenim Cactus und den Cisten beobachtet. 4')
Der von Hall er indeß aufgestellte Begriff vonder Reizbarkeit, daß sie den Muskelfasern allein zu-komme, verhinderte es, eine höhere als mechanischeKraft in den Pflanzen anzunehmen, weil man keineMuskelfaser in ihnen nachweisen konnte, und keine an-dere Kraft kannte. Der erste, dem eine allgemeinereorganische Kraft einleuchtete, die nicht durch Spannungoder Stoß oder mechanische Ursachen erregt werde,sondern nach eigenen Gefetzen, in den Pflanzen, wiein den Thieren wirke, war Joh. de Gorter,^)und nach ihm führte die Reizbarkeit der Pflanzen, be-sonders durch die Erscheinungen an den Staubfäden,Joh. Lups noch weiter aus. 4') Auch der trefflichePhysiker, Georg. Wolfg. Krafft machte schon in derMitte des verflossenen Jahrhunderts Versuche mitPflanzen bekannt, welche lehrten, daß die Bestand-theile des Bodens nicht in die Gewächse übergehen, daßmechanische Anstalten nicht hinreichen, .um das
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