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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
Entstehung
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381
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Von der Wurzel. H. 6g. z8i

ficht der Größe der Schraubengänge stimmt du Ha»mel 4^) mit Malpighi überein. Auch Grewgiebt wenigstens zu, daß die Luftgefäße größer seyn,als die Saftgefaße; sie erweitern sich, sagt er, vondem Kopfe der Wurzeln bis an ihr äußerstes Ende,wie es bey den Nerven der Fall ist. Sie entsteh«,nach ihm, aus den Fasern des Parenchym's, welchesseine kugelichte Gestalt in die röhrige umändert. Mal-pighi und Grew kommen darin überein, daß dieHolzfasern, welche ursprünglich aus Schraubengängenbesteh«, mehrenthcils die Mitte der Wurzel einnehmen,und gleichsam einen festen Draht bilden, den manz. B. in den Zuckerwurzeln nicht mitessen kann, weiler viel harter ist, als das umgebende Zellgewebe. DieRinde der Wurzeln besteht aus diesem Zellgewebe, undenthält überdies, nach Grew, Saftröhren, welchenetzförmig verflochten sind, aber doch nicht mit einan-der zusammen münden, sondern sich bloß an einanderlegen. Außer diesen Saftröhren sind noch Milchgefä-ße oder eigenthümliche Saftgänge in der Rinde. Auchgehn von der Rinde aus Bast-Verlängerungen oderStrahlenbündel zum Mittelpunkt, und vereinigen Pa»renchym, Saftröhren und Schraubengänge mit ein-ander.

46) äe» »rl>re», vol. I. p. 82 -

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4S) Id. x. «4—68.