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Von der Wurzel. §. 7z.
schwammige Hülle. Der innere Bau der Fasern isthöchst einfach. Meistens kann man zwcyerlcy Formenunterscheiden: ein äußeres, lockeres Zellgewebe undeinen Faden, der in der Mitte sich in die Lange er-streckt, und fast bis an die Spitze reicht, doch auchhier von dem lockern Zellgewebe umhüllt ist. DieserFaden besteht nun in ganz jungen Würzelchcn undden Fasern unvollkommener Pflanzen bloß aus gestreck-ten Zeilen, in den übrigen aber aus Schraubcngängen.Hedwig hielt dafür, daß die letzter», als die ei-gentlichen Saftgefäße, unmittelbar mit den Häärchen,zusammen hangen und die Erdfeuchligkcit aus ihnenaufnehmen. *-) Allein ein solcher Zusammenhang läßtsich so wenig nachweisen, daß die Häärchen vielmehrin das lockere Zellgewebe übergehn, welche den Saftden gestreckten Zellen oder Baftrohrcn mittheilen, unddiese erhalten durch die immer in ihrer Nähe liegendenSchraubcngänge den Antrieb, wodurch sie das Auf-steigen der Säfte bcfördcn. Das hat M cyer schonrecht gut aus einander gesetzt.
§- 7Z-
Richtung der Wurzel und der Fasern nach unten.
Die alltäglichsten Erscheinungen sind oft diegrößten Wunder der Natur, und haben den Forscher-
92) Frenzel will Poren gesehn haben: doch sind seineBeobachtungen, so sehr sie den Anschein der Genauig-keit haben, ohne gründliche Kenntniß der Sache an-gestellt. (Physiologische Beobacht, über den Umlaufdes Saftes, S. 70. 72.)
93 ) Samiiil. zerstreut. Abh. Th. l- S. 75. 76.
94) Natu,getreue Darstellung, S. 263.