Neuntes Kapitel.
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oxydirt, starker carbonistrt ist.. Denn selbst der roheaufsteigende Pflanzensaft wird, nach Knigh r's Un-tersuchungen ") um so schwerer und süßer, je höherer steigt: er geht in die Natur des organisirbaren Zu-ckerschleims über. Dieser dringt aus den Saftröhren,nüt den aus den Blättern angezogenen Luftstoffen ge-sättigt, in jenen Zwischenraum durch. Dies geschiehtvorzüglich im Spätsommer und Herbst, und man fin-det ihn selbst im Winter in bedeutender Menge. Ausdiesem Stoffe bilden sich neue Vaströhren und Zellendes Parenchyms. > Sehr wahr sagt Mirbel: aus
dem Cambium entstehn Kügclchen und Fasern: jenewerden zu Zellen, diese zu Röhren. Denn, als in-differente Flüssigkeit wird der BildungSsaft beideWasserformen entwickeln können: die positive oder derSauerstoff, bildet gerade Fasern; dir negative, oderder Wasserstoff, Kügelchen. Treviranus, Sle-vogt, ^) R ud o 1 phi, ^ Mc y c r und Sene -bicr 22) stimmen, durch Beobachtungen überzeugt,alle darin überein, daß aus diesem Bildungssaft dieneuen Dastlagen sich alljährlich ansetzen. Ja, auch beyZoophyten sehen wir etwas Aehnliches: zwischen derRinde und dem festem Kern findet man eine gallertar-
9Z) ?dilo,. rr-nracr. I8»S- tom. I. s>. 90.
94) ^nnil. clu vol. VII. p. 294. — I. 167.
95) Dom inwcnd. Bau, 145.
96) DoigtS Mag. tX. 17z.
97) A. a. O. 228.
98) A. a. O. 147.
99) A. a. O. i6l.