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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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435
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Von dem Stamm. §. 79.

gewesen. Diesen Beobachtungen setze ich hin: nur dieWalker'sche zu, daß der Saft in jüngern Pflanzenund Trieben siebenmahl schneller als m altern aufsteigt;daß er in diesen sechs Tage braucht, um einen, und4z Tage, um 20 Fuß hoch zu steigen. ") Ich fügenoch die Nachricht von dem neuesten Versuch bey, denich in dieser Art gemacht habe. Ich wählte am 20. Febr.1812 einen Ahornbaum von 40 Schuh Höhe und ei-nem Schuh Durchmesser zu diesem Versuch. In denStamm ließ ich in Entfernung von zwey Schuh , wech-selweise nach Osten und Westen, Einschnitte, 6 Zolllang und z Zoll tief, ins Holz hinein machen, undein Thermometer nach Osten zu an den Baum nageln.Am 27. Febr. Morgens um y Uhr, war der Saft, bey42° Fahr. z Schuh in den zweyten Ausschnitt gestie,gen: dieser war am obern und untern Rande gleichfeucht, thränte aber noch nicht. Die Feuchtigkeit drangüberall sichtbar aus den Baströhren, aber nicht auSder Rinde. Am agten Febr. ward der zweyte Aus-schnitt ganz trocken: das Thermometer stand auf demGefrierpunkt; der erste Ausschnitt, unmittelbar überder Wurzel, war etwas feucht. Am 29. Febr. bey42^ wieder z Schuh gestiegen, Abends bey z nurim untersten Ausschnitt. Am i.März bey 42", 5 Fußhoch, nur der untere Rand des dritten Ausschnittsfeucht; eben so den 2. März. Aber den z. März,fing der Saft, bey z2° Fahr., nicht allein an, den

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