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Von dem Stamm. H. 8r.
zig, als daß einer von beiden den Stoff zur Erzeugungneuer Theile darbieten sollte. Es ist vielmehr die zwi-schen Rinde und Holz durchschwitzende gallertartigeFlüssigkeit, aus welcher auf der einen Seite Splint,auf der andern Bast entsteht. Eben so erklärt sichRudolphi^), der richtig bemerkt, daß das unrei-fe Holz, oder der Splint, wenig eigentliche Spiral-,sondern mehr Treppengänge und punktirte Gefäße ent-halte. Noch starker erklärt sich Bern hardi ge-gen das Daseyn der eigentlichen Schraubengänge imSplinte, statt deren man immer nur Treppengängefinde. Eben so bestimmt läugnet Treviranus dasDaseyn der ächten Spülgefäße im Splint, die sichvielmehr immer in der Nähe des Markes finden.
Ich hatte dagegen früherhin behauptet, der Splintsey hauptsächlich aus Schraubengängen zusammen ge-setzt, und selbst eine Zeichnung von einem Eichenzweigegegeben, wo die Schraubengänge offenbar näher derRinde lagen. Man hat die Richtigkeit meinerBeobachtung gelaugnet, und mir sogar Verwechselungder Rinde mit dem Marke vorgeworfen. Aber,so gern ich meinen Irrthum zu gestehn bereit bin, sowenig bin ich dazu berechtigt, weil ich noch täglich in
6 z) A. a. O. rrz.
64) A. a. O. i6. 17.
65) V»m inw. Bau 147. Auch Link konnte keine finden,(Trundl. i6r.)
66) Anleit. i, 104. 196. f. Taf. H. Fig. 14.
t?) Bern.hardi a.a.L>. 37. Lreoiranus a.
14s.
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