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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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Von dem Stamm. §. 82.

Die Festigkeit des Holzes ist nach dem Standorteverschieden. Das Eichenholz, auf Bergen gewachsen,ist viel dichter und feinkörniger, als was auf feuchtemBoden gestanden. Alle Bäume, auf Kalkboden ge-wachsen, liefern viel festeres Holz, als wen» sie inGarten« oder Wcsenerde stehn. Auch kommt es, wievorher gesagt worden, auf die Umstände an, welcheden Uebergang des Splints in reifes Holz begünstigenoder hindern. Man kann freylich als Regel anneh-men, daß das Holz desto fester ist, je langsamer derBaum wachst. Allein Ausnahmen von dieser Regelwachen Eschen,. Acacien und Ahorn, welche schnellwachsen, und doch sehr festes und hartes Holz lie-fern.

Daß das Holz Gefäße enthalte, ist von allen zu-gestanden worden, die dasselbe mikroskopisch untersuchthaben; Mustel ^') und Medieus ausgenom-men, die bloße Fasern darin sehn, deren Zwischen-räume das Aufsteigen der Säfte bewirken sollen. Wenndie Gefäße im Kernholz auch steif und verwachsen sind:

So- Vergl. Mir bei s>l>75. vegek. I, -82- > 8 Z. NachNau's Versuchen (Anleit. zur Forstw. Zr?-') über-trifft das Hol; der Lleciiricbi- tri-cembL alle übrigengewöhnlichen an Schwere. Dann folgt das Holz derPlatane, der Springe , der Cornelle, des 671111-51.--burlluni, der kobillis bi^ilia, des Schlehendorns,der Hainbüche, der Weißbüche, »er Mahalebkirscheund dann erst das Eichenholz.

81) A. a. O. t- 4 Z> H- 21 >. r-6.

-r) Bey». 156. izz. Pflanzenphysiol. Abh. 165.

-z, tL,irb et rexe'i. I, 17z.