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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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467
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Von dem Stamm. H. 8z. 467

drangter, gestreckter, zum Theil viereckig; diese lockerer,größer, fast sechseckig und mit zartern Häuten um»geben. In den jüngsten Trieben (von Dul-ia tinotorum Taf. III. Fjg. 14. und ^esciilu-; /iava Taf.V. Fig. 2l und 22.) ist der Unterschied nicht so merk-lich: das Mark ist fast grün, wie die Rinde, nuretwas blasser und weißlich. Von den Saftröhren undandern Gefäßen ist nirgends eine Spur. Gerade inden jüngsten Trieben sieht man auch die Uebergänge derMarkzellen in das Parenchym, welches die Baströh-ren durchsetzt, und in die Rinde. (Taf. III. Fjg, 14.)Aber nirgends ist der Uebergang in die Baströhrenselbst zu bemerken. In der ersten Jugend ist der Durch-messer des Markkanals verhälknißmäßig gering: erstin der Folge erweitert er sich, die Zellen werden mitder Zeit lockerer, und bey verschiedenen Pflanzen, be-sonders den Dolden - Gewachsen, schwindet daSMark großentheils, und häuft sich bloß in den Knoteirund um dieselben her an. In manchen Bäumen bleibteS lange locker, und nimmt z. B. im Wallnußbaum,ein fachartiges Ansetzn an, dessen Bau MedicuSnicht genau unterscheiden konnte. ?) Es ist aber zu-sammengesetztes Zellgewebe. In den meisten übrigenBäumen wird durch das Verholzen und das Ansetzenfesterer Theile nach dem Kern zu, das Mark verdrängt,so daß es in dem Bauholz (Eichen, Kiefern und Tan-nen) gewöhnlich fehlt.

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