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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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Elftes Kapitel.

seyn, weil sie den Einwirkungen des Lichts mehr aus-gesetzt ist. Schon daraus kann man schließen, daßHedwig mit Unrecht den Spaltöffnungen, welche sichhäufiger auf der untern Vlattfläche befinden, dieseBestimmung giebt. sh. 29.) Knight's einzigerVersuch mit Wcinblättern, der das Gegentheil erwei-sen soll, hat keine überzeugende Kraft für mich. Daßdie Haare zur Beförderung der Ausdünstung viel bey-tragen, haben wir ebenfalls schon (§. zo.) bemerkt.

Da die Adern und Nerven der Blätter, aus Saft-röhren und Schraubengängen bestehend, die Säfte zu-führen: so ist es ganz begreiflich, daß sich die Tröpf-chen, in welche sich die Ausdünstungsmatcrie sammlet,vorzüglich an der Spitze der Grasblätter und anderer,deren Nerven in der Spitze zusammen laufen, anhän-gen müssen, daß aber bey andern die Serraturen oderdie Haare der Blätter damit besetzt sind. (.§. zo.) ?')

Durch die Ausdünstung werden demnach die über-flüssigen, indifferenten Stoffe ausgeleert, und die zu-rückbleibenden mehr zur Entwickelung und Aneignungvorbereitet. Aber es wird auch, durch den Uebergangtropfbarer Flüssigkeiten in elastische, die Fähigkeit fürWärme vermehrt, und die specifische Wärme verrin-gert; daher die Pflanze abgekühlt. (§. 64.) 4°)

Z8) piiil. «rünr-lck. »8oZ. p. II. s>. 278.

Zo) äu Hsrnst, 1. 150. Bjcrkander in Schweb.

Abh. 177z. 66.

40) H L 5 , e 11 in > 1 « cbim. XIV. 6 z.