Von der Befruchtung. §.96.
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sekten in die Trennung der Geschlechter in verschiedenenKörpern über. Aber bey den Pflanzen, wo die Na-tur überhaupt weniger Gegensatze hervor ruft, ist die-se Trennung kein Beweis höherer Bildung. Schondie niederen Familien der Cyperoiden, Palmen undKätzchentragenden Bäume sind monöcisch oder diöcisch.Da die Pflanzen an den Boden gefesselt sind: so kommtes mehr bey ihnen auf übereinstimmende Entwickelungaller und jeder Theile, als auf die gänzliche Spaltungder Thätigkeit und der Form, der Werkzeuge der Kraftund der Materie an.
§. 97.
Von der Bildung der befruchtenden Werkzeuge.
In den meisten vollkommener» Pflanzen bestchndie befruchtenden Werkzeuge in Fäden oder Stäbchen,(Staubfäden, Iftlairikiita) auf deren Spitze Kölb-chen oder Behältnisse (Antheren) stehn, welche sich regel-mäßig offnen und eine Menge mannigfach gebildeterKörperchen (Pollen) enthalten. Der Bau der Staub-fäden selbst ist zeitig, mit sehr feinen Spiralfaserndurchzogen, wie (Taf. IX. F. 42.) jn den Staub-fäden der Xrreea 61 orio 8 L zu sehn ist. Sie sindoffenbar durch Zusammenziehung der Krvnenblätterentstanden (§. 86.); denn bey den Celosien, demPancratium und vielen andern Pflanzen erheben sichdie Staubfäden aus korallenartiger Ausbreitung. Beyden gefüllten Blumen gehn die Staubfäden, wegen
8k) Vcrgl. Oomxsrelli proäromo, x. XXV. XXVI.