626 Fünfzehntes Kap. Von d. Verbreitung der
lichen Abhänge des Samaniß in Ghilan. Ebendiesen Unterschied machen die Aleghany's in Nordame-rika. Der östliche Theil von Nordamerika ist viel kal-ter als der westliche; der Unterschied beträgt fast dreyBreitengrade. Was die Riesengebirge der Anbe-tn Südamerika für einen Unterschied machen und wieunerschöpfliche Quellen der Vegetation sie für die be-nachbarten Lander sind, das lernt man vorzüglich au<Humboldt.
Es ist ferner wahr, daß fast alle nutzbare undernährende Pflanzen von hohen Gebirgsrücken abstam-men. Um nicht von Amerika anzufangen, wo dieKartoffel und Oksnopoclium ()uinoa auf den ho-hen Paramos der Andes ursprünglich gebaut werden,doch von Humboldt nicht wild gefunden sind, stim-men mehrere ältere und neuere Zeugnisse dafür, daßdas mittlere Asien das Vaterland der Getraide-Arten,des WeinS und der feinern Obstarten ist. Auch
74) Pallas neue nord. Beytr. IV. 7z.
75) Völn ex keblesu <lu climsr er Uu sol >lei erst» irrn»4 « I^me'r. vol. I. keri», iZuZ. 8 -
76) Gerste giebt Moses vonChorene (geoxr- -rw«n.x. r6o.) am AraxeS (Kur) und Mareo Pol» m
^ Välaschaiti im nördliche» Indien (k«mu»,<r 2. k. ,0.».)wild an. Daß Sommerweizen in der musitanischenProvinz am Indus wild wachse, versichert Strabo (XV. p. ,0,7.) Den Dinkel fand Michaux in Ha-madan wild. (l.sm,rk encxcl. II 560.) Rocken wächstin Armenien wild. (Llavijo 1 ii,rc>ii» üel tzr»» 1».