6zo Fünfzehntes Kav. Von d. Verbreitung der
lomex, Dimocsr^us, Xolreuters, 08s>6-lein, Lit.e^eu, Looleis, (^kloraurtlus, Vsn-^usriL, Inenrvillea, l'orsnia: unmöglich kön-nen diese alle auf den hohen Bergjochen des Altai oder an den Abhängen der Gebirge Tibets entstandenseyn. Gewiß ruft die Natur in jedem Lande, nach-dem Klima und Boden verschieden sind, immer abervorzüglich auf Gebirgs-Höhen, eigene vegetabilischeFormen her. *)
Man hat akS Stütze der kinnä'schen Theorieangesehen, daß man gewisse Arten überall auf demErdboden verbreitet finde: gewöhnlich hat man alsBeyspiele ätsll.ri ia ^ririm Arsveolens,
krsFsriÄ und äolnnum nigrurn ange-
führt. Mein Humboldt behauptet mit Recht,daß man von kemer vollkommenen Pflanzenart sagenkönne, sie sey überall auf dem Erdboden verbreitet,sondern man müsse gestehn, daß, wo sie sich findet,dir Saamcn durch Menschenhände hingebracht seyn.
Es ist wahr, daß Förster auf der Osterinselrmin rugrum, aus Neuseeland är-neinis olera-«6U8, auf dm kalten Gebirgen des Feuerlandes?in-nlj-inn, Ouliuin ^urinv und Llsri-cs ^rnr«ria angiebt. Allein, waS er vvm an,
*) Zimmer manns yergr. Gcsch. des Menschen, tv.
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86) Oevxr. cle» pI»nTe», p. -7,
- , s?) Demerkunzea auf M« Reise um die Welt, -S. rgz.
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