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Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte / angelegt von R. Wolf
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14) Spiegelsextant von Gilbert und Wright in Lon-don . — Vom Inventar der alten Sternwarte.

Dieser Spiegelsextant hat 15 cm Radius, — gibt auf einerMessingtheilung direct 20', mit Hülfe des Vernier 20", —

geht von jigoZ^o 0 /’ l ^ oc ' 1 su > c * ass vor ® 11,1(1 uac ' 1 160noch je 1 Vj 0 Theilung vorhanden ist, — hat im Allgemeinendie jetzt noch übliche Construction, nur das Eigenthiimliche,dass der sog. bewegliche, d. h. auf dem Radius aufsitzendeSpiegel, über diesem Radius um 80° gedreht, also, wenn derIndex auf 160° steht, ihm wieder parallel gestellt werden kann,wodurch der Vortheil erreicht wird, theils ohne Umwendenebensowohl nach links als nach rechts messen zu können, theils ge-wissermassen die Ausdehnung des Limbus zu verdoppeln. —-und wird gegenwärtig noch, wenn auch das Fernröhrchen etwaszu wünschen übrig lässt, bei den Beobachtungs-Hebungen derSchüler mit Vortheil gebraucht.

15) Zwei Hängecompasse, — der Eine geschenkt, vonHerrn Bergrath Stockar-Escher in Zürich , der Andere vonHerrn Ingenieur Morlot in Bern .

Der erstere dieser beiden Hängecompasse ist von Dollond in London so con»truirt, dass die im Durchmesser hal-

tende und eine Gradtheilung besitzende Boussole aus demHängezeug ausgelioben, und dann auf ein gewöhnliches Stativaufgeschraubt werden kann. — Der zweite Hängecompass, dessenBoussole von Durchmesser halbe Grade gibt, ist dagegen

aus der Werkstätte von Brander und Höschel in Augsburg her-vorgegrangen. Er gehörte ursprünglich dem geschickten Berg-hauptmann Franz Samuel Wild in Bex (Vergl. über ihn Bd. 2meiner Biographien), — ging sodann aus der Hand eines seinerEnkel an mich über, — wurde von mir später, auf dringende Bittehin, dem damals äusserst eifrigen Geologen und BergmanneAdolf Morlot (Vergl. für ihn die Verhandl. d. Schweiz , naturf.Ges. 1867) überlassen, und kam endlich nach dessen Tode anden oben bezeichneten Donator.