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Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte / angelegt von R. Wolf
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Es sind also der julianische und gregorianische Kalenderrepräsentirt, und zwar entsprechend dem mit dem Eintrittein das 18. Jahrhundert bestehenden Unterschiede von 11 Tagen.Auftallender Weise zeigt sich jedoch diese Differenz nur vom31. Januar des neuen Kalenders bis und mit dem 25. Julidesselben, für den liest des Jahres beträgt sie nur 10 Tage,

was dadurch bewirkt ist, dass sowohl am Schlüsse desneuen Januar als am Schlüsse des alten Juli je ein Tag weg-gelassen ist; wahrscheinlich geschah diess in der Absicht umzwischen dem 17. und 18. Jahrhundert zu vermitteln, und esdürfte daraus der Schluss zu ziehen sein, dass dieses Plani-sphärium gegen das Ende des 17. Jahrhunderts construirtwurde, und zwar in einer Gegend, wo, wie z. B. in der Schweiz ,die beiden Kalender nebeneinander florirten. Die Monat-namen sind in französischer Sprache beigeschrieben, wobei dieeigenthümlichen SchreibweisenJuing, Aoust, Novenbre Vor-kommen. Auf der Rete sind dagegen die lateinischen Benen-nungen der Zeichen des Thierkreises und der Sterne beigesetzt.

Eine fernere Eigentümlichkeit besteht darin, dass die indie Mater einzulegende Scheibe dreifach vorhanden ist: Aufder Einen ist die Projection auf der einen Seite für 42°, aufder andern für 48 0 Polhöhe gemacht, auf der Andern für45 ° und 49 °, und auf der Dritten ist sie für 51 0 ausge-führt, während auf der Rückseite nur der Equator und diebeiden Wendekreise verzeichnet sind, und die offenbar beab-sichtigte weitere Construetion noch nicht ausgeführt ist,wahrscheinlich weil der Verfertiger vor Vollendung seinesInstrumentes starb. Den Grund der Mater füllt eine Wind-rose aus, und die Rückseite derselben, auf welche der DorsumAstrolabii mit seinen bereits besprochenen Theilungen auf-gelegt wird, zeigt ein Hülfsnetz in stereographischer Equa-torealprojection, dessen Bestimmung mir nicht ganz klargeworden ist.

237) Einige Schulhefte aus dem Anfänge des Jahr-hunderts. Aus dem Nachlasse des Herrn Dr. DavidWiser sei. erhalten.

Es sind Hefte über Geometrie, Trigonometrie, Mechanikund Mathematische Geographie, welche der sei. Wiser in