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Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte / angelegt von R. Wolf
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Winkel mittelst einem Kugelgelenke über einem Stative an-zubringender Halbkreis, der entsprechend der Nulllinie zweifeste Diopter trägt, über dem Centrum eine Boussole mitGradtheilung und 32theiliger Windrose hat, um welche sicheine Alhidade mit zwei Dioptern dreht, und auf letzterer dieInscriptionC. Metz feeit Amstelodami zeigt. Der Durch-messer des in Grade getheilten Hauptkreises hält 170 mm . Vonzwei äussern Kreisen trägt der eine ebenfalls Striche, welcheum 1°, der andere dagegen Striche, welche um V 2 ° auseinanderstehen, und dabei so gestellt sind, dass die erstem den Mittender Grade der Haupttheilung, die letztem ihren Viertheilenentsprechen, so dass somit ohne Ueberladung der Hauptthei-lung direct Viertelgrade, ja durch Schätzung leicht Achtel-grade abgelesen werden können. Auf einem innern Halb-kreise ist der eine Quadrant so in 200 ungleiche Theilegetheilt, dass die Theilstriche

0 a 100 b 0

den Graden

0 Are Tg ^ 45 Are Tg 90

entsprechen, und er somit erlaubt, zu jedem Winkel die Tan-gente aufzuschlagen und vice versa; so z. B. stehen neben36 1 / 2 und 7P/ 4 ° die Zahlen 74 und 33, also ist

Tg 367*° = 0,74 Tg 73 S A° = ^ = 3,03

Der andere Quadrant zeigt nur die Zahlen 5, 6, 7, .... 12,und zwar steht jede derselben neben der Grad-Zahl, welcheman erhält, wenn man 360° durch dieselbe theilt; so z. B.steht 9 neben 360:9 = 40° oder bei dem Mittelpunktwinkeldes regelmässigen Neunecks. Zu welchem speciellen Zweckeunserrn Astrolabium gerade diese beiden Scalen für Tangentenund Centriwinkel beigegeben wurden, ist mir nicht ganzklar geworden.

252) Zwei Notizbändchen von Ingenieur Job. Feer.Geschenkt von Herrn Jacob Escher-Escher.

Sie enthalten Lösungen verschiedener Aufgaben aus dersphärischen Astronomie, Erhebungen von Hülfsdaten aus Ephe-meriden, Sonnen- und Mondstafeln, etc.