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Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte / angelegt von R. Wolf
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und logisfrey seyn. Ich wünsche nur, dass er glücklich damitanlange.*)

Da sich nach der Aufstellung der Uhr bald einige Anständezeigten, so wechselte Brenner mit Hahn einige Briefe über dieMittel, die Unordnung zu heben. Das Wichtigste enthält fol-gender Brief von Hahn:

Kornwestheim den 14. Jan. 1777: Gesetzt aber, es wärealles in Unordnung: so wird

1) Der Stundenzeiger auf 12 Uhr gestellt und zwar so, dassdie Sonne über dem Horizont ist, denn bey dem einen 12 u kanndie Sonne unter dem Horizont seyn, und bey dem andern 12 ugerad oben über dem Horizont.

2) Drehe ich die Sonnenscheibe, wenn es etwas fehlt, dassdie Sonne nicht gerade unter dem Stänglein des beweglichenHorizontes oder blauen stählenen Blatte ist, vollends unter dasStänglein, dass es gerad Mittag ist. Hier mus man aber alle-mahl das innere Rad mit der einen Hand halten, woran dieSonnenscheibe angesteckt ist und mit der andern Hand dieScheibe nach Belieben drehen: eben dieses ist auch bey Stellungdes Monds zu observiren.

3) Treibt man das Werk am Stundenzeiger etliche Monate,und gibt auf den Monatstagzeiger achtung ob er am letztenMonatstag um 1 oder 2 Tage springe und fährt fort im Treibenbis man rindet, dass er vom 28. durch ein einziges Herumdrehendes Triebes auf den 1. komme, so weiss man gewiss, dass diesesin gemeinen Jahren der letzte Februar gewesen und nun der1. Mortz ist.

*) Der Träger aber hatte folgende dasselbe Datum zeigendeInstruktion von Hahn bei sich: ln Basel zuerst an Herrn WilhelmBrenner, in der kleinen Statt, diesseits des Rheins in S. Clara Hof:wenn er aber nicht zu Haus, bey Herrn von Mechel, Kupferstecher,in der grossen Statt, in der St. Johanns-Vorstatt abzugeben. RachOrder Herrn Brenners, welcher mir geschrieben, ermeldter Herrwerde in seiner Abwesenheit die Uhr übernehmen und die zweiCarolin Trägerlohn, au seiner statt, ausbezahlen, welchem ich michauch gehorsamst empfehle.