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Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte / angelegt von R. Wolf
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4) Nun stellt man auch den Monatszeiger oben (man mussaber immer wo der Zeiger angeschraubt ist und ein wenigmit Gewalt drehen, weil es gedrang gebt und das hintersteRad, woran die Schraube ohne End greift, halten) auf den1. Mertzen.

5) Siehet man im Kalender nach, ob der erste Mertz Son-tag oder Montag etc. sey: und stellet den Wochenzeiger untendarauf.

6) Treibt man das Werk wieder am Triebei, bis der obereMonatszeiger den 20. Mertz oder das Zeichen Y zeigt und dieSonne gerade um Mittag stehet. Nun ziehet man das kleineNägele hinter dem Fixsternenrade aus, tliut es aus den Zähnenziehen und drehet es so: dass das Zeichen Y so rotli bezeichnet(ni fallor) grad oben stehe und schiebt es so wieder in die Zähneund thut den Nagel vor (das kan in jedem Zeichen geschehen),nehmlich wenn der Sonnenzeiger gerad auf einem Zeichen ist,es sey welches es wolle, und die Sonne auf der Scheibe geradeam Mittage oder gerade oben, so muss das nehmliche Zeichenauf der Sternscheibe, das auf die Art gezeichnet ist: Y Ö II O etc.auch gerad oben stehen: so harmonirt es mit dem Himmel: alsodass alle die Fixsterne am Himmel zur selbigen Zeit auch auf-gehen, die auf der Scheibe aufgehen: oder Mitten am Himmelstehen oder untergehen.

7) Siehet man im Kalender an welchen Tag der nächsteNeumond falle, und treibt das Werk durch den Triebei auf die-sen Tag: alsdann stellet man den Mond durch Rückung seinerScheibe so, dass der Mond gerad im Mittag nehmlich oben stehet,wenn der Stundenzeiger auf 12 ist und die Sonne auch obenstehet: rücket auch die hintere Scheibe, dass das Schwarze zumMondloch heraussehe, drehet auch das kleine innere Scheiblein,dass der Neumond oder die Zahl 29V 2 bey dem Neumond stehe,welches sein Alter ist. Endlich suchet man auch im Kalendernach, in was vor einem Zeichen und Grad des Himmelszeichens,der Mond an selbigem Tage sey, welches in allen Kalendernvornehmlich im hinkenden Botten und nürnberger astronom.Kalender gleich hinter den heiligen Tägen verzeichnet stehet:alsdann rückt man den Mondzeiger am Mittelpunkt desselben,wo er angeschraubt ist, darauf, da ja die Zeichen deutlich ver-