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Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte / angelegt von R. Wolf
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Körper, inclusive der Fass-Rechnung, — etc., bilden die Ilaupt-bestandtheile, und es wiegt überhaupt das praktisch Brauch-bare vor. Speciell mag eine allgemeine Regel zur Constructionder eingeschriebenen regelmässigen Yielecke hervorgehobenwerden, welche ich mich nicht erinnere sonst gefunden zu haben.

Sie lässt sich in den Satz resü-miren: „Um die Seite x eines regel-mässigen w-Ecks zu erhalten, con-struire man über dem Durchmessera b das gleichseitige Hülfsdreieckadb , theile ferner ab in n Theile,und ziehe von d durch den zweitenTheilpunkt e eine Gerade bis zumDurchschnitte f mit dem Kreise,— af=x ist sodann die gesuchteSeite des w-Ecks.“ Obsclion nureine Annäherungsconstruction, istdieselbe durch ihre Einfachheit und Allgemeinheit höchst be-achtenswerth; sie gibt

Si a ■

•,f 3

2fw 2 — 2» + 4und somit z. B. für

n = 5 a = 83°24'

7 76 6

Si (a — <p) ■

. Si ct

cp = 71°57'51 31

anstatt

72°0'51 26

etc., also noch bei merklichem Radius eine ganz genügende Ge-nauigkeit. Leider gibt Scheuchzer’s Manuscript gar keinen An-haltspunkt für Bestimmung des Erfinders dieser Construction:War er selbst Erfinder, so ehrt ihn diess entschieden, — sonstverdient er jedenfalls Dank dafür, dass er sie auf uns gebrachthat. — Von den erwähnten Beigaben mag noch Eine vonScheuchzer’s Hand hervorgehoben werden, welche unter demTitel „De la geomötrie“ in 105 Sätzen eine Art Programm einesdem Obigen ziemlich entsprechenden Geometrie-Curses gibt, —ferner Eine von fremder Hand, welche sich mit dem Storch-schnabel befasst. Verschiedene andere Tafeln scheinen sich aufMass-Vergleichungen zu beziehen, und sind mir zum Theil un-verständlich.