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288) Pantograph. — Angekauft.
Derselbe wurde von Meclianikus Goldschmid in Zürich ver-fertigt, und ist in üblicher Weise an einer Säule mit schweremFusse aufgehängt.
289) Repetitions-Theodolit. — Angekauft.
Derselbe wurde von Mechanikus Ulrich Schenk in Bern
verfertigt, und aus dem Nachlasse seines einstigen AssociesLüthardt erworben. Der Horizontalkreis hat circa 22 cm , derHöhenkreis circa 15 cm Durchmesser. Ausser der Axenlibelleist auch eine Längslibelle zum Niveiliren beigegeben. Die Con-struction ist die Reichenbach’sche, und zeigt z. B. am Fernrohralle die Corrcctionen, durch welche der berühmte Meister früherbekanntlich die Besitzer seiner Theodoliten fast zur Verzweiflunggebracht hat.
290) Glashorizont. — Vom Inventar der alten Stern-warte.
Wahrscheinlich zu dem unter Nr. 14 beschriebenen Spiegel-sextanten von Gilbert und Wright geliefert, besteht derselbe auseiner oben fein polirten und unten matt geschliffenen Glas-scheibe von 122 mm Durchmesser und nahe 4 mm Dicke, welchein drei Punkten auf eine mit drei hölzernen Stellschrauben ver-sehene Unterlage von Marmor gelegt wird. Die zugehörige Li-belle ist so gefasst, dass das eine Ende auf zwei festen Spitzenruht, während am andern Ende eine Spitze eingeschraubt undsomit corrigirbar ist.
291) Quecksilberhorizont. — Geschenkt v. Prof. Wolf.
Derselbe besteht aus einem rechteckigen hölzernem Kästchen,
— einem (nicht mehr ursprünglichen) Fläschchen mit Quecksilber,
— und einem Dach aus Spiegelglas. Im Deckel des Kästchensliest man: „Thomas Jones (Pupil of ltamsden), Astronomicaland Philosophical Instrument Maker to his royal higlmess,The Duke of Clarence. 62 Charing Cross, London .“
292) Original-Zeichnungen von Sonnenflecken. — Ge-schenkt von Prof. Wolf. *)
*) Anhangsweise mag hier angemerkt werden, dass ich derletzten Tafel von 207 neuerlich zur Ergänzung und Vergleichung
Sammlungen der Zürcher Sternwarte. 9