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325) Declinatoriura von Brander nnd Höschel inAugsburg . — Angekauft.
Dasselbe entspricht im Wesentlichen ganz der Beschreibung,welche Brander in s. Schrift „Beschreibung eines magnetischenDeclinatorii und Inclinatorii. Augsburg 1779 in 8“ davon ge-geben hat. So ziemlich der einzige Unterschied besteht darin,dass der behufs sicherer Einstellung angebrachte kleine Hori-zontalspiegel 1) durch einen um 45° geneigten Spiegel ersetztist. l)a man ferner auf dem vorliegenden Exemplare „Branderund Höschel in Augsburg “ liest, so ist nach dem unter Nr. 259Gesagten anzunehmen, dass seine Anfertigung in die ersten80 gcr Jahre des vorigen Jahrhunderts liel.
326) Fernrohr von Dollond . — Angekauft.
Die achromatische Objectivlinse hat 31””" nutzbare Oeffnungund circa 20 cm Brennweite; das terrestrische Ocular gibt etwa15 fache Vergrösserung; das Hauptrohr ist ein, sich gegen dasOcular hin etwas verjüngendes 10 seitiges hölzernes Prisma mitMessing-Garnitur, in welcher sich das ebenfalls aus Messingbestehende Ocular-Kohr verschieben lässt. Auf dem Objectiv-Deckel liest man „Dollond. London “, und auf dem Ocular-Rohr„Andenken für das Ritter Haus in Bubigheim von JacobZollinger, tlie 27 th August 1785 London .“ Die Aufschlüsse,welche ich mir in Bubikon (Bubigheim) und Rüti über die Persön-lichkeit dieses Jakob Zollinger zu verschaffen suchte, konnteich leider nicht erhalten; dagegen ist es sicher, dass FelixLindinner von Zürich (1729—1807) von 1769 bis 1789, wo dieMaltheser-Ordens-Commenthurey Bubigheim an Junker Escliervon Berg verkauft wurde, Statthalter derselben war, und dassobiges Fernrohr sich in dem Nachlasse seines gleichnamigen,Anfangs der Fünfziger-Jahre zu Zürich in hohem Alter ver-storbenen Sohnes vorfand: Ich möchte also vermutken, dassbesagter Jakob Zollinger durch Vater Lindinner’s Vorschubseine Carriere gemacht und diesem dann aus Dankbarkeit vonLondon aus, wo er bei Dollond in Arbeit stehen mochte, dasFernrohr zusandte.