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oder also einen Durchmesser von • etwa 54 cm. besitzt, ist voneinem messingenen Meridiane mit sauberer Gradtheilung um-geben, der einen ebenfalls messingenen Stundenkreis von 10 1 / 2 cmDurchmesser trägt. Die Aufstellung ist in der gewöhnlichenWeise in Holz ausgeführt, und der Horizont mit l'j -2 cm breiten,bemalten Streifen beklebt, welche die 12 je in 30 Grade ge-theilten Zeichen des Thierkreises, — eine Art immerwähren-den Kalender mit den wichtigsten Festtagen, — eine sehr detail-lirte Windrose, — etc. zeigen. Der Globus selbst ist mit 12von den Polen der Ekliptik auslaufenden, ihren 12 Zeichenentsprechenden hübsch gravirten und zum Theil bemalten Kugel-streifen beklebt, welche die Sternbilder (inclusive der da-mals bekannten südlichen) darstellen, — jedoch nach damaligerSitte noch so, dass die Sterne selbst (welchen die Bayer’sehenBuchstaben noch nicht beigeschrieben sind) vor den Figurenfast nicht gesehen werden. Im Wallfisch scheint die Miranicht angegeben zu sein; dagegen sieht man in der Cas-siopeia die Nova und liest dabei »Stella mirabilis quae insolitoprae alijs fulgore a°1572 per an. et trieutem apparuit.« DieEkliptik ist in Zeichen und ihre Grade, — der »AequinoctialisCirculus« in seine 360 Grade abgetheilt. Auf der nördlichenHalbkugel findet sich ausser der obigen Hauptaufschrift, undeinem der »Magnitudo Stellarum« gewidmeten Täfelchen, nochdie, gewissermassen die Quellenangabe versehende Aufschrift:»Globus coelestis in quo stellae tixae onmes quae a Nob. viroTyckone Brake summa industria ac cura observatae sunt, accu-ratissime designantur, nec non circa Polum austrum eae quaeä Peritiss. Nauclero Petro Theodorico et Friderico HouimannoMatheseos studioso annotatae sunt.« Auf der südlichen Halb-kugel endlich ist ein gar nicht übles Porträt von Tycko Brakeangebracht, welches die Umschrift »Effigies Nob. viri TychonisBralie Dani Domini de Knudstrup, SummiMathematici. Aetatis47«besitzt, dessen Original also aus der Zeit stammte, wo WillemBlaeu auf der Uranienburg arbeitete und somit wahrscheinlichvon diesem als Geschenk seines Meisters nach Holland gebrachtwurde. — Der zunächst als Pendant zu dem eben beschriebenenHimmelsglobus dienende Erdylobtis stimmt nach Grösse mulAufstellung ganz mit demselben überein und besitzt die Haupt-