gateurs pour resoudre avec «nc facilitc et une promtitudeextraordinaire, toutes les plus belles Questions Astronomiques,meine celles dont le calcui est impossible ä la mer par loSinus. Par lc Sr. Deslongchamps , qui explique son usagc ]>ar lopetit Livre cy-joint. Sc vend ä Brest chez R. Malassis, im-primeur et libraire de la Marine. 1711“ besitzt. — Leiderliegt der erklärende Text nicht bei; da aber die Tafel alsHauptbestandteil einen Quadranten von 25 cm Radius zeigt,in welchen die Meridiane und Parallele von Grad zu Grad nachder orthographischen Equatorealprojection eingezeichnet sind,so ist kaum zu bezweifeln, dass da ein Vorläufer der „Quar-tiers de reductions“ vorliegt, welcher sich noch Lacaille undseine Zeitgenossen zu Ueberschlagsrechnungen bedienten, undes dürfte sich somit durchaus nicht lohnen, sich über die specielldurch Longchamps ins Auge gefassten Aufgaben und zu derenLösung ausgeheckten Verfahren noch weiter den Kopf zu zer-brechen.
357) „Acten über den Planimeter von Joh. Oppi-kofer.“ Von dessen Sohn Ingenieur F. J. Oppikofer demSchweizer . Polytechnikum geschenkt.
Das obbenannte, vom 21. August 1884 datirte Geschenk,welches anfänglich von Professor Joh. Wild aufbewahrt undsodann von diesem nach seinem Rücktritte an die Sammlungder Sternwarte abgegeben wurde, umfasst (theils in Originalen,tlieils in Copien oder Uebersetzungen) 18 aus den Jahren 1828bis 1855 stammende, aut die Geschichte des Planimeters be-zügliche Aktenstücke, — voraus (neben den schon in Notiz 197besprochenen Gutachten und einem Exemplare der von Gonella1841 publicirtcn Abhandlung) die von Oppikofer 1833 und 1838mit Mechanikus Ernst abgeschlossenen Verträge und sodanneinige aus dem Jahre 1852 stammende Schriftstücke, welchemir wichtig genug erschienen, um über dieselben in Nr. 80meiner „Astronomischen Mittheilungen“ eingehend zu berichten.Hier will ich nur noch beifügen, dass ich dem geschenktenAktenbande zu etwelcher Illustration des Oppikofer’schcn Plani-meters eine Anfangs der Fünfziger Jahre von Joh. Koch fürmich ausgeführte Zeichnung des Modells beilegte, welches Wild