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für seinen 1848 der Technischen Gesellschaft in Zürich ge-haltenen Vortrag anfertigen liess, — ferner einen Brief, welchenProfessor Amsler 1878 IX 9 in Sachen an Ingenieur Denzlerschrieb, — und endlich einen Brief, welchen Professor Favaro1875 VI 16 aus Padua an mich richtete.
358) Holländisches Astrolabium. — Geschenkt vonHerrn Professor Marc-Antoine Tluiry in Genf .
Herr Professor Thury schrieb mir am 16. Oktober 1872:„En vous remerciant de nouveau pour le bon accueil que j’airegu ä l’Observatoire de Zürich je viens vous prier de vouloirbien joindre ä votre tres interessante Collection d’instrumontsanciens un graphometre hollandais, portant la date de 1670, etque je remets ä la poste ä votre adresse en meine temps que cebillet. J : ai fait reparer cet instrument il y a quelques annecs dansnotre atelier de Geneve, remettre une aiguille aimantee pourremplacer l’ancienne qui avait ete perdue, et vernir tout l’hi-strument. La division n’est pas tres exacte, mais les traits sontremarquablement bien coupes. Vous remarquerez la divisioninterieure en parties inegales selon les tangentes des arcs ; don-nant le taux de peilte.“ — Ich füge bei, dass das Instrumentdie Signatur „A. Sneewins 1670 ä Delphis“ zeigt, — ein äussererHalbkreis von 242 mm Durchmesser in Viertelgrade getheilt ist,— jeder Quadrant eines von ihm um 18mm abstehenden innernHalbkreises dagegen die von Prof. Thury erwähnte ungleicheTheilung hat, indem von 0—45° jedem Winkel seine Tangente,von 45—90° aber seine Cotangente für den Radius 100 beige-schrieben ist; dass ferner sowohl die Nulllinie als ein drehbarerDurchmesser ein Doppeldiopter-Paar aufweist, — über dem Cen-truin eine Magnetnadel auf einem in Grade getheilten Vollkreisevon 50 mm Durchmesser spielt, — endlich zwei Massstäbe vor-handen sind, von welchen der eine die Hundertstel vom Durch-messer des äussern Halbkreises gibt, der andere 97s rheinländi-sche Duodecimalzolle darstellt. Sowohl die Boussole, als dasVorhandensein eines kein Kugelgelenk besitzenden Ansatzstückeszur Befestigung des Instrumentes auf einem Stative lassenschliessen, dass dasselbe zunächst zur Messung von llorizon-talwinkeln bestimmt war; aber anderseits beweist die Tangenten-