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Verzeichniss der Sammlungen der Zürcher-Sternwarte / angelegt von R. Wolf
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Mittelpunkt c drehbares, durch einen bei i eingesteckten Stiftin der Normallage erhaltenes Parallellineal angelegt, so dasswenn dasselbe auf a eingestellt wird, ihm an den Scalen eine*

Ablesung a = r . Sl 2a entspricht, d. h. die dem Winkel « ent-sprechende Wurfweite, sofern für r die einer gewissen Ladungzukommcnde Maximal-Wurfweite eingeführt wird, ein Umstandder mir zu erlauben schien, das Ganze als einen ballistischenHülfsapparat zu bezeichnen, obschon ich nirgends eine ähnlicheVorrichtung beschrieben fand. Zu welchem Zwecke längs bdTheilungen in 60, 80 und 100 Theile laufen, und wozu die (nachAusziehen des Stiftes bei i mögliche) Drehung des Parallel-lineals um c dienen soll, ist mir dagegen nicht klar geworden.

Ein zweiter, in Einzelgrade gctheilter Kreisbogen, um dessenCentrum e ein massiver (in der Figur, wie es bei Anwendungdes Parallellineals geschehen muss, seitwärts geschobener)

Radius pendelt, dient offenbar (bei geschlossenem Parallellineal) *

in Verbindung mit den bei f und g aufgesetzten Dioptern zurMessung von Elevations- oder Depressions-Winkeln, ist abermehr nebensächlich. Das Hauptinteresse, das dieses (obschonjede Signatur fehlt) ohne Zweifel aus dem Ende des 17. oderdem Anfänge des 18. Jahrhunderts stammende und (abgesehenvon den nach Anlage und Ausführung etwas mangelhaften Scalen)recht sauber gearbeitete Instrumentchen darbietet, beruht offen-bar auf der ganz artigen Verwendung des Parallellineals, wäh-rend mir im übrigen die unter den Nummern 78 und 240 be-schriebenen, dieselbe Aufgabe lösenden Apparate (namentlichder erste) entschieden nach Idee und Leistungsfähigkeit vor-züglicher erscheinen. Da ferner in demselben Etui ein gewöhn-licher Transporteur mit der AufschriftButterfield. Paris eingefügt ist, so liegt die Vermuthung nahe, es möchte diesergeschickte Mechaniker, von welchem die Sammlung zwei unterden Nummern 3 und 333 besprochene Astrolabien besitzt, auchdas vorliegende Instrument verfertigt haben; ich zweifle jedochdaran, da nicht nur Butterfield (nach seinen übrigen Leistungenzu schliessen) muthmasslich die Scalen besser ausgeführt, son-dern wohl auch seinen Namen eingravirt, und namentlich (wiebei seinen übrigen Instrumenten) das Oculardiopter mit einerengen Spalte (und nicht mit einem Visirloche) versehen hätte.