27
rere derselben vor dein Löthrohre ganz unschmelz-bar oder höchst schwierig mit Zusah eines Flußmit-tels schmelzbar sind.
Die Zusammensetzung und Entstehung der Edel-steine beschäftigte schon früher sehr Viele, und gabVeranlassung zur Aufstellung mehrerer Hypothesenhierüber. /.eonarcü speculum ispillum
enthält mehrere fabelhafte Ansichten über die Bil-dung derselben, und ist voll physischen und medici-nischen Aberglaubens über ihre Wirksamkeit.glaubt: alle Edelsteine seyen ursprünglich aus ei-nem hellen, klaren Wasser entstanden, und hättenFarbe und alle übrigen Eigenschaften erst durch ei-nen hinzugetretenen, metallischen Steingeist erhal-ten. Andere stellten eine eigenthümliche Erde, dieEdelerde, als ihren Hauptbestandtheil auf. Brück-m a n n sah den Quarz als Grundstoss der Edel-steine an. Bergman, der mehrere derselben zer-legte, glaubte selbst, daß sie alle einen gemeinsamen
') ?>?a»ri i5v2. 4- klsmyui'F 17,7. 4-
Ln r.'iga)' llboui tllC orlgine »nrl riilute» c>kI^oncl. 16^2. 8.
Abhandlung von den Edelsteine». Vrcumschweig1778. t. p:>z. 20.