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Taschenbuch der Edelsteinkunde : für Mineralogen, Techniker, Künstler und Liebhaber der Edelsteine / bearbeitet von Reinhard Blum
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schein Wege gebildet betrachtet; und wo solche un-ter Verhältnissen vorkommen, die jeden Gedankenan vulcanische Einwirkung entfernen, da befindensie sich auf seeundärer Lagerstätte. So trifft manz. B. den Saphyr, den Zirkon im Basalt; eineFelsart, über deren Natur man jetzt nicht mehrim Zweifel ist. Mehrere der Halbedelsteine schei-nen durch Infiltration sich gebildet zu haben, undtheilweise selbst noch zu bilden, o§. 27 .

Unter geschichtlichen Kennzeichen derMineralien versteht man die Angabe des Fundortsderselben, die Art des Vorkommens und der bei-brechenden Substanzen.

o Das Vorkommen der Edelsteine ist sehr ver-schieden; früher hielt man allgemein die Trappfor-mation für das Muttergestein derselben. Man fin-det sie jedoch in Felsarten verschiedenen Alters undmannigfacher Art, theils als zufälligen Gemengtheil(Granat im Gneis und Glimmerschiefer) theilsauf Drusenräumen, wo dieselben gewöhnlich aus-gebildeter erscheinen (Smaragd auf Drnsenräumenim Tbonschiefer im Vergleich zu dein von Glim-merschiefer) eingeschlossenen, und manche der soge-nannten Halbedelsteine bilden selbst gangartige