54
derselben sind einen halben Zoll dick, lind der obereRand -» ist mit Stahl belegt. In dem Mittel-punkt der längeren Seiten sind die Stahlstifte bk>senkrecht befestigt, welche den Stäben cc, an denendie Diamanten in dem Kitte äll sich befinden, alsScnpen beim Schneiden dienen. Der Arbeiter reibtrinn die Steine mit grofier Kraft an einander,wobei er beide Stäbe fest gegen die Stifte nnd denRand der Buckle drückt, so daß er dadurch einenbestimmten Mittelpunkt der Bewegung bekommt,und durch das fortwährende Reiben ebene Flächen,sogenannte Facetten, auf den Steinen, statt derconvexen und rauhen, erhält. Das abfallende D i a-mantpulver wird in der Büchse gesammelt,welche man zu diesem Ende mit einer Platte ausMessing versieht, die genau in dieselbe paßt, undmit vielen, sehr feinen Löchern durchbohrt ist, sodaß sie als Sieb dient, um den feinen Staubdurchsaßen zu lassen. Ist dieser grau, so hält manden Stein für gut. Besonders wird noch bei je-ner Arbeit darauf zu sehen seyn, daß der Steinnickt zu heiß werde, weil er dadurch eine» schwä-chere» Glanz und sogenannte eisige Flecken bekom-men könnte, welche die Scheibe auf der Schleif-maschine verderben. Von Zeit zu Zeit werden die