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in Sydien oder Sardinien, woher sie das Mineralhäufig erhielten, nach Andern von dein arabischenWort Sard, gelb, abzuleiten sey, und verarbeitetenihn sehr häufig, besonders zu vertieften Gemmenvder Jntagleos. Sie bezogen ihn hauptsächlich nochaus Arabien und Aegypten. Erst im Mittelalterkommt der Name Karniol vor. Er war der ersteStein im Rationale. Die Onyxarten wurden zuEameen verwendet.
Er kommt derb, in stumpfeckigen Stücken undkugelförmigen Geschieben vor. Bruch: muschelig.Wachsglanz. Halbdurchsichtig bis durchscheinendeBlutroth in's Gelbe, Braune und Weiße, außenoft dunkel und nach innen blasser werdend. DieFarben zuweilen ui Streifen wechselnd.
Er ritzt weißes Glas. Specifisches Gewicht —2,59 — 2 . 65 .
Die Steinschneider und Juwelirer unterscheidenzwei Arten von Karniol, diejenigen, welche eineblasse Farbe oder gelbliche Tinte haben, und die,welche von dunkelrother Farbe sind. Letztere sinddie geschätztesten, und werden von den Franzose»Ovroalme» cke viell« roelie genannt. Sarder heißtderjenige Karniol, dessen Hauptfarbe hochbraunist, welche sich in's Pomerauzenfarbige und gelbe