238
hen, da er auch bei der größten Sorgfalt beim Fa-cettiren leicht Risse bekommt und abspringt. DasSchleifen geschieht anf zinnernen oder bleiernen ,Scheiben mittelst des besten Smirgels und unterAnfeuchten mit Wasser. Die Politur erhält erauf einer Scheibe von Zinn mit Trippel. Bei derArbeit darf man ihn nicht zu heiß werden lassen,indem er hierdurch leicht splittert, oder undurchsich-tig, unrein graulich wird»
Am besten gibt man ihm den Tafelschnitt oderschleift ihn er» cskoclwv, und versieht ihn mit eini-gen Randfacetten.
Zuweilen gibt man ihm eine Folie von grünemTastet zur Unterlage; ist er aber rein und feineFarbe ziemlich dunkel, so faßt man ihn» jour. Schlech- §tere Sorten werden oft, um ihren Effect zu ver-mehren, mit einem Gemisch von Grünspan oderBerggrün und einem guten Weiß, mit Mastix ver-bunden, auf dem Untertheile bemahlt. Hierzu be-dient man sich der Gummi oder grünen Safran-farben.
Durch den Gebrauch verliert der Chrysoprasan der Farbe; Wärme und Sonnenlicht bleichendenselben, und machen ihn trübe und wolkig. Mansucht ihn daher durch Nässen, Aufbewahren inKel-