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Taschenbuch der Edelsteinkunde : für Mineralogen, Techniker, Künstler und Liebhaber der Edelsteine / bearbeitet von Reinhard Blum
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und kleinerer Blasenräume her, die mit Wassererfüllt seyen.

Der Opal kommt derb, und in größeren oderkleineren Partieen eingesprengt, vor. Bruch: mu-schelig. Halbdurchsichtig. Zwischen Glas- undWachsglanz. Wasserhell, milchweiß, in's lichteWein« oder Schwefelgelbe, auch Bräunliche, mitlebhaftem, grünem, rothein, blauem rc. Farbenspiel,welches sich nach Stellen und Ansicht wandelbarzeigt.

Specifisches Gewicht --- 2,0 2,1. Büßt vordein Löthrohre Durchscheinenheit und zum Theilauch den Glanz ein.

Im Handel wird der edle Opal zuweilen auchElement- oder Firmamentstein genannt, undman unterscheidet besonders

1. Flammenopal (Opale ä ilsmmes): wen»auf milchichtem Grunde die Farben parallel ver-theilt erscheinen, und

2. Flimmeropal (Opale a paillettes): wen»die Farben sieckenweise vertheilt sind.

Auch bei diesem Minerale findet man die Be-nennungorientalischer Opal," obgleich derselbe iinOrient nicht vorkommt; denn in früheren Zeitenwurden die Opale von den Türken und griechischen