249
nere Stücke werden zur Karmoisirung von Dosen,Ringen, Uhrketten n. s. w. bennyt. Er wird aufeiner bleiernen Scheibe mit Smirgel geschliffen,und auf einer hölzernen mit Trippel und Wasserpolirt. Um seinen Glanz zu erhöhen, reibt manihn zuleyt mit Zinnasche, mittelst eines Stückessämischen Leders, oder mit Wolle und Englischroth.Er wird meist halbkugel-, linsen- oder eyförmiggeschnitten, zuweilen aber auch tafelsteinartig, unddann oft nach oben mit drei- oder vierseitigen Fa-cetten versehen, die aber nicht zu scharf seyn dür-fen, da sich die Kanten, wegen der Weichheit desSteins, leicht abnupen. Ueberhaupt muß manmit demselben vorsichtig umgehen, da er bei schnellabwechselnder Temperatur leicht springen soll. BeimFassen erhält er eine gefärbte Folie zur Unterlage,zuweilen auch buntes Seidenzeug oder Pfaueufe-dern; doch soll er sich am besten in einem scbwar;gefärbten Kasten ausnehmen. — Riffe und Fleckender Opale sollen einigermaßen vertrieben werdenkönnen, wenn man dieselben eine Zeit lang imDel liegen läßt.
Ist das Gestein, in welchem der Opal vorkommt,hart genug, und dieser nur in sehr kleinen Par-tieen darin vertheilt, so wird dieses von den Stein-