züglich sind folgende Fundorte zu beachten: Schwe-den (Friedrichswärn), Finnland (Helsingfors), Si-berien (Katharinenburg, Miask, Ladogaha»), Grön-land, Nordamerica (mancher americanische Ama-zonenstein ist jedoch kein Feldspath, sondern Jadeoder Saussurit).
Die grünen, so wie die farbenspielenden Feld-spathe und jene mit perlmutterartigem Wiederschein,werden zu Ring- und Nadelsteinen, zu Pettschaf-ten, Dosen und andern Gegenständen des Luxusverwendet. Man schleift ihn auf einer Bleischeibömit Smirgel, und pvlirt ihn auf Holz mit Trippel.Der Amazonenstein wird vorzüglich zu Katharinen-burg verarbeitet. Die farbenspielenden Feldspatheerhalten meist den Schnitt e» csl-ocliou, oft aberauch den gemischten- oder Treppenschnitt, wobeiaber der Stein platt geschliffen, die Tafel ziemlichgroß und gering gewölbt ist, um die. erwähnteEigenthümlichkeit gut wahrnehmen zu lassen. — Zu-weilen soll der Feldspath auch gefärbt werden.
Der Feldspath steht in keinem hohen Werthe,doch werden reine Stücke von Amazonenstein undschön farbenspielende ziemlich hoch bezahlt.
Im kaiserlichen Kabinette zu Petersburg befin-den sich zwei Vasen aus Amazonenstein gefertigt.