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teblau, apfel-, seladon« und pistaziengrün, zuweilenin's Gelde stechend.
Er ritzt Apatit, aber nicht das weiße Glas,wird durch Quarz geritzt, auch von der Feile sehrleicht angegriffen. Strichpulver weiß. SpecifischesGewicht — 2,86 — 3,0. Vor dem Löthrohre ver-liert er durch anhaltende Glühhitze seine blaueFarbe, und wird gelblichdraun, verglast sich ober-flächlich, ist aber sonst unschmelzbar. Salzsäureohne Wirkung. Bestandtheile: Thonerde, Phos-phorsäure, Wasser, Kupferoxyd, Eisenoxydul.
Die Benennungen, welche im Handel vorkom-men, gründen sich auf die Verschiedenheit der Sub-stanzen.
1 . Türkis vom alten Stein oder Felsen(orientalischer Türkis, Durquoise <lv vieill« roelie oupierreuss, Turclüo» cli Rocc» vecclii!», Lusct-cliiaund laliabiea der Perser): himmelblau und seladon-grün, zuweilen milchblau. Es ist dieß der ächteTürkis, den wir aus Persien erhalten.
2. Türkis vom neuen Stein oder Felsen(occidentalischer Türkis, Zahn-Türkis, Durquc»'»«äe vouvelle roelio, osseuso ou »äoMolitb«, 1'uicliiui»äl Roecs nuov»): dunkelblau, hellblau und blaulich-grün. Die Oberfläche ist zuweilen mit Adern ge-