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Taschenbuch der Edelsteinkunde : für Mineralogen, Techniker, Künstler und Liebhaber der Edelsteine / bearbeitet von Reinhard Blum
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teblau, apfel-, seladon« und pistaziengrün, zuweilenin's Gelde stechend.

Er ritzt Apatit, aber nicht das weiße Glas,wird durch Quarz geritzt, auch von der Feile sehrleicht angegriffen. Strichpulver weiß. SpecifischesGewicht 2,86 3,0. Vor dem Löthrohre ver-liert er durch anhaltende Glühhitze seine blaueFarbe, und wird gelblichdraun, verglast sich ober-flächlich, ist aber sonst unschmelzbar. Salzsäureohne Wirkung. Bestandtheile: Thonerde, Phos-phorsäure, Wasser, Kupferoxyd, Eisenoxydul.

Die Benennungen, welche im Handel vorkom-men, gründen sich auf die Verschiedenheit der Sub-stanzen.

1 . Türkis vom alten Stein oder Felsen(orientalischer Türkis, Durquoise <lv vieill« roelie oupierreuss, Turclüo» cli Rocc» vecclii!», Lusct-cliiaund laliabiea der Perser): himmelblau und seladon-grün, zuweilen milchblau. Es ist dieß der ächteTürkis, den wir aus Persien erhalten.

2. Türkis vom neuen Stein oder Felsen(occidentalischer Türkis, Zahn-Türkis, Durquc»'»«äe vouvelle roelio, osseuso ou »äoMolitb«, 1'uicliiui»äl Roecs nuov»): dunkelblau, hellblau und blaulich-grün. Die Oberfläche ist zuweilen mit Adern ge-