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Taschenbuch der Edelsteinkunde : für Mineralogen, Techniker, Künstler und Liebhaber der Edelsteine / bearbeitet von Reinhard Blum
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296
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Lebhaftigkeit der Farben und Farbenzeichnungen,wozu noch besonders die Größe und die mehr oderminder schwierige Ausführung in der Arbeit dereinzelnen Gegenstände kommt.

27. M s l a c h i 1 .

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Der Name Malachit ist griechischen Ursprungs,und bezieht sich auf seine Farbe. Die Alten kannten dasMineral wohl, zählten es aber zu ihrem Smaragd.Der Pseudo-Smaragd des Theophrast istMalachit. Früher wurde er als Amulet getragen,da man ihm mancherlei fabelhafte Wirkungen zu-schrieb.

Man findet ihn in traubigen, nierenförmigen,tropfsteinartigen, knolligen und derben Massen.Textur zuweilen concentrisch auseinanderlaufend.Bruch: uneben in's Muschelige und Splitterige.Undurchsichtig. Matt bis wachsglänzend. Sma-ragd- und spangrün, zuweilen in Streifen wechselnd.

Er riht Kalkipath, aber nicht weißes Glas;rihbar durch Flußspath. Strichpulver etwas lich-ter als die Farbe des Minerals. Specifisches Ge-