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Publii Virgilii Maronis Georgicon libri quatuor : = Des Publius Virgilius Maro Landbau vier Gesänge / übersezt und erklärt von Iohann Heinrich Voss
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LANDBAU II

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Folgen sie n!:sit unwillig, in welcherlei Zucht du sie rufe!}.

.Auch der verödete Spross, der den untersten Stämmen cntstricket,Thut dies gern, sobald du in freieres Feld ihn vertheilest:

Lzt erstickt ihn das schaltende Laub und Gezweige der Mutter,Raubt des wachsenden Frucht, und dörrt die Säfte der Zeugung.Endlich der Baum, der aus Keimen geworfenes Samens emporstieg,Strebt mit langsamer Mühe , dem späteren Enkel zu schatten;Auch entartet lein Obst, der vorigen Säfte vergessend;

Und dem Gevögel zum Raub umhängt der Herling den YTeinsiock.

Siehe, bei allen bedarss des mühsamen Fleisses, bei allen,

D.ds du in Furchen sie reihst, und mit grossem Lohne bezähmest.Aber am besten entsteigt zerschnittenen Stämmen der Oeibaum, ,Senkern die Reb , und gediegenem Holz die pasilche Myrte,Kindlich.standen empor die steinige Hasel, die hoheEsche des Hains, und der schattige Baum des herkulischen Kranzes,Samt des chaonischen Zeus Eichbaum; auch die lustige Palme

Standet

ke Hohe sich aus. Mit dem Laube derSilberpappel v. i 3 kränzte lieh Herku-les , als er ins Schattenreich stieg. Chao-tisch des. I. g. Die Fortpflanzung der.Eiche, Palme und Tamieaus der Wur-,zel leugnet Martyn gradezu; und Vir-gil scheint sie für die belle zu halten.Von der Eiche bezeugt es Kolumella,sie werde gleich der Kastanie aus Sa-men , aus Senkern und If'urzelschüst-lii/gev gezogen. Auch die Palme, Phoe-nix daholiseta Linn ., die zwar in Ita-lien keine Datteln zur Keife brachte,sondern nur lieblichen Schatten undbiegsame Sprossen zu Körben undFlechten gab: ward dort, nach Plini-us und Palladius, durch Klöze , Wnr-zeisch'slinge und Schmttlinge ver-mehrt; selten, wie es scheint, durchausländische Kerne. Von der edlenTaune , Pimts Picea Linn ., die manihrer graden Höhe und Leichtigkeit we-gen zu Mastbäumen und Segelstatigenvorzog , linde ich kein besonderes Zeug-nis; doch lagt Kato , dass die verwand-te Fichte aus der Wurzel gezogen ward.

Die

der. Mutterstamm Haseln , Eschen, Pap-peln , Eichen, Palmen und sannen.Plantae lind bei den römischen Land-wirten, in eigentlicher Bedeutung, diehier wie v. 13 gilt,' die ausistaudendenSciiösslinge am Fuße des Stamms,die man mit der Wurzel oder einem za-serichten Theile det Stammholzes aus-reist und einsezt; figürlich, wenn derZostimmenliang bestimmt, auch Schnitt-Fuge oder Psianzreiser von der Kronedes Baums v. 300, auch Pfropfreiser,V. map bald Schölklinge der Wur-zel . bald junge Tragzweige nahm v. 80,11 ui Seziinge aus Samen, Kolum. IV. 33.Pallad. XU. 7. IencWurzelschößlingeweiden als Kinder des mütterlichenPannis (matrix nennt ihn Sueton) be-trachtet , wie v. 19, 23, 35; dahernascuntur. Ich ziehe et durae dem e-tiurae vor, weil et , wie v. 69, einfolgendes et erwarten lässt. Die Ha-s hiess auch p.mtisclie und avellanis, :heK usvvon der kampanischen Stadt Avel-lo. Line Gattung der Esche , Fraxinusex .. urümt., zeichnet, durch schlau-