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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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Dorerinmrung.

S. r?Z hab« ich bei der Betrachtung der Ve-nus unter andern die Frage erörtert r ob sievon einem Monde begleitet werde? Nach-dem ich die Geschichte Sott der Wirklichkeiteines Venustrabanten nach den Beobachtn«,gen deS Cassini und Short, und darauf dievergebliche» Bemühungen, welche andereAstronomen zur Entdeckung desselben ange,stellt, erzählt hatt«: so konnte ich dieseStreitfrage nicht anders als nach dem Ur,theile des Herrn Pros. Hell und deS Herrnde la Lande entscheiden , welche daS Licht,da- Cassini und Short neben der VettUS ge-sehen, und für einen Venusmond gehaltenhaben, für ein falsches Bild erklären > wel-ches die Gläser der Sternröhre bisweilenVerursachen. Der Bogen > darinn ich diese-meldete, war bereits abgedruckt, als ichdurch die Güte und Freundschaft des HerrnPros. Klägel zu Helmstädt erfuhr, baß derHerr Pros. Lambcrt zu Berlin die bisheri-gen von. einigen Astronomen gemachten Be-obachtungen de- VenusmondeS doch so über-einstimmend gefunden, daß er daraus imStande gewesen ist, eine Theorie seiner Be-wegung zu entwerfen, welche er in den klem.cke 1'/rca6. äe Trusts I 77 Z mitgetheilethat. Nach dieser Theotie ist die periodische

Umlauf--